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05.04.2019

Links der Woche #14/2019

Jede Woche tragen wir an dieser Stelle Beiträge, Studien, Artikel und Interviews zusammen, deren Lektüre wir für lohnenswert erachten und berichten über Nachrichten in sozialen Medien, die wir beachtenswert – oder auch merk(!)würdig – finden.

Digitalisierungsstrategie für München geplant

Thomas Bönig, Leiter des Referats für Informations- und Telekommunikationstechnik in der Münchner Stadtverwaltung, fordert eine Digitalisierungsstrategie für die bayerische Hauptstadt. Dafür wird die Münchner Verwaltung in Zukunft in drei Bereiche unterteilt, die jeweils über eine eigene digitale Plattform verfügen: digitale Verwaltung, städtische Infrastruktur und digitale Stadtgesellschaft. Natürlich müssten Ressourcen miteinander vernetzt und Daten ausgetauscht werden. Dadurch solle die Verwaltung Geschwindigkeit gewinnen, um optimal auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Zum Artikel:  https://www.behoerden-spiegel.de/2019/04/02/muenchen-will-digitalisierungsstrategie/

„Bessere Bezahlung für soziale Berufe“

Kein Wunder, dass es bei niedrigen Lohn in der Sozialbranche an Nachwuchs mangelt, findet Autor Alexander Hagelüken. In einem Kommentar auf  www.süddeutsche.de spricht er sich deutlich für einheitliche Tarifverträge aus. Schichtarbeit, körperliche Anstrengung und psychische Belastungen – dennoch zahlen vor allem viele private Einrichtungen geringe Löhne. Für Hagelüken ist das unverständlich, denn unsere alternde Gesellschaft sei auf immer mehr Pflegekräfte angewiesen. Zum Kommentar:  https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kommentar-viel-arbeit-fuer-wenig-geld-1.4390379

Gehälter in der Pflegebranche klaffen auseinander

Ein Gehaltsvergleich der Hans-Böckler-Stiftung deckt auf: Altenpfleger verdienen deutlich weniger als Pfleger in einem Krankenhaus. Während Klinik-Pflegekräfte rund 3.377 Euro brutto im Monat verdienen, liegt der Gehalt von Altenpflegern bei gerade einmal rund 2.744 Euro brutto im Monat. Besonders schlecht werden Angestellte in der ambulanten Pflege bezahlt. Ein Fünftel von ihnen verdient weniger als 2.000 Euro brutto im Monat. Einheitliche Tarifverträge könnten helfen, die Gehaltsunterschiede zu beheben. Zum Artikel:  https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/pflege/article/984108/studie-bestaetigt-grosse-gehaltsunterschiede-pflege.html

Mehr finanzielle Unterstützung für Social Startups gefordert

Social Startups machen fast 40 Prozent der Gründerszene in Deutschland aus. Auch wenn sie nicht in erster Linie gewinnorientiert sind, so können sie dennoch ökonomisch interessant sein. Beispielsweise können dank des sozialen Unternehmens Discovering Hands, das Blinde dazu ausbildet, Frauen bei der Brustkrebsvorsorge abzutasten, jährlich 20 bis 40 Millionen Euro an Gesundheitskosten eingespart werden. Dennoch erhalten soziale Gründer derzeit noch zu wenig Unterstützung. In einer aktuellen Statistik über „The best countries to be a Social Entrepreneur“ landet Deutschland nur auf Platz 34. Die Grünen fordern nun in einem Antrag mehr staatliche Förderung für Social Startups. Zum Artikel:  https://www.gruenderszene.de/business/die-gruenen-antrag-social-startups?interstitial

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