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30.11.2018

Links der Woche #48/2018

Jede Woche tragen wir an dieser Stelle Beiträge, Studien, Artikel und Interviews zusammen, deren Lektüre wir für lohnenswert erachten und berichten über Nachrichten in sozialen Medien, die wir beachtenswert – oder auch merk(!)würdig – finden.

„Fair Work“ statt „New Work“

Homeoffice, flache Hierarchien, agiles Arbeiten – New Work ist bei den meisten Arbeitnehmern sehr beliebt. Doch in der Realität bleibt New Work eine Herausforderung. Wenn Mitarbeiter in erster Linie auf Work-Life-Balance und Selbstverwirklichung achten, fällt es schwer, sie für Führungsaufgaben zu motivieren. Auch ist der Vorsatz zu moderner Arbeitsweise nicht automatisch sinnstiftend. Der Begriff „New Work“ müsse klar definiert und mit Werten gefüllt werden. Empowerment, Aufrichtigkeit, Menschlichkeit und eine Feedback-Kultur stehen an erster Stelle. Zum Artikel:  https://www.xing.com/news/klartext/wir-brauchen-fair-work-nicht-new-work-2986

Studie zeigt: Jede zweite ehemalige Pflegekraft würde in den Beruf zurückkehren

Rund 625.000 Pflegekräfte wurden in den vergangenen 25 Jahren in Deutschland ausgebildet. Davon hat die Hälfte jedoch inzwischen den Beruf gewechselt. Die Gründe dafür sind schlechte Bezahlung und harte körperliche Arbeit. In Zeiten des Fachkräftemangels fehlen diese Mitarbeiter in den Krankenhäusern und Altenheimen. Doch die Ergebnisse einer Studie machen Hoffnung: 48 Prozent könnten sich vorstellen, wieder in der Pflege zu arbeiten. Zum Artikel:  https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/pflegenotstand-jede-zweite-ehemalige-pflegekraft-ist-bereit-in-den-beruf-zurueckzukehren/23681742.html

So gelingt digitaler Wandel – Die Strategien der Top-Experten

Ganz gleich welche Branche, eines haben Unternehmen derzeit gemeinsam: Sie alle müssen den digitalen Wandel meistern. Neue Technologien zu beschaffen, ist dabei nicht die größte Herausforderung. Viel wichtiger ist es, Führungskräfte und Mitarbeiter mit auf den Weg zu nehmen. Die Digitalexperten der Deutschen Bank, von Signal Iduna und Mercedes Benz diskutierten beim Handelsblatt Wirtschaftsclub, wie dies gelingen kann:  https://www.handelsblatt.com/journalismus-live/handelsblatt-wirtschaftsclub-das-sind-die-strategien-der-top-experten-fuer-den-digitalen-wandel/23638186.html

Warum es wichtig ist, sich mit dem „dritten Geschlecht“ in Stellenanzeigen zu befassen

„Es gibt kein drittes Geschlecht. Es gibt stattdessen 86 Diagnosegruppen von Menschen, die nicht eindeutig männlich oder weiblich sind.“ Dieses Zitat stammt aus einem Vortrag von Lucie Veith (Verein Intersexuelle Menschen).  Für Autorin Maja Roedenbeck Schäfer zeigt es deutlich, welche Herausforderungen Geschlechterbenennungen in Stellenanzeigen mit sich bringen.  Für Arbeitgeber vor allem in der Sozial- und Pflegebranche ist es unausweichlich, sich mit diesem Thema zu beschäftigen: Sie können in Zeiten von Fachkräftemangel schlichtweg auf keinen einzigen Bewerber verzichten. Maja Roedenbeck Schäfer stellt außerdem verschiedene Formulierungen für Stellenanzeigen vor. Zum Blogartikel:  https://recruiting2go.de/2018/11/22/inter-divers-oder-x-die-dritte-geschlechteroption-in-stellenanzeigen/

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