05.11.2026

Prognose zur Rentenerhöhung 07/2027

Der Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2026 ist ein internes Regierungsdokument, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt und Anfang November 2026 in die sogenannte Ressortabstimmung gegeben wurde. Der offizielle Volltext des Entwurfs ist noch nicht frei verfügbar. Einzelne Medien bekommen aber Vorabversionen und berichten darüber. So zum Beispiel das ZDF am 5. November. Schon im letztjährigen Rentenversicherungsbericht 2025 war für 2027 eine Erhöhung der Renten zwischen 3,5 und 5,5 Prozent prognostiziert worden.

Inhalt

Danach enthält der Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2026 folgende zentrale Prognosen und Eckdaten zur Entwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung:

Finanzreserven (Nachhaltigkeitsrücklage)

Die Rücklage der Rentenversicherung liegt weiterhin oberhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestrücklage von 0,2 Monatsausgaben, nimmt jedoch durch die steigenden Ausgaben in den Folgejahren schrittweise ab.

Rentenanpassung 2027

Für den 1. Juli 2027 wird eine Rentenerhöhung von rund 4,1 Prozent in West- und Ostdeutschland prognostiziert (nach 4,24 Prozent im Jahr 2026).

Beitragssatz

Der Beitragssatz zur Rentenversicherung bleibt voraussichtlich bis zum Jahr 2027 stabil bei 18,6 Prozent. Ab 2028 wird mit einem schrittweisen Anstieg gerechnet, um die demografische Entwicklung abzufedern.

Sicherungsniveau (Rentenniveau)

Das vorsteuerliche Rentenniveau liegt aktuell bei rund 48 Prozent und soll nach den Annahmen des Entwurfs im mittleren Fristzeitraum stabil gehalten werden.

Warten auf den Kabinettsbeschluss

Sobald das Kabinett den Bericht offiziell beschließt und veröffentlicht, wird das Dokument mitsamt Pressemitteilung direkt im Publikationsbereich oder im Pressebereich des BMAS (bmas.de) zum Download bereitgestellt.

Quelle: ZDF, FOKUS-Sozialrecht

Abbildung: pixabay.com old-people-1555705_1920.jpg